Spannende Verbindung zwischen Buch und digitaler Welt

Verbindung zwischen Buch und digitaler Welt TIP

Foto: Benjamin Kloos

Quelle: https://tip-verlag.de/spannende-verbindung-zwischen-buch-und-digitaler-welt/

von Benjamin Kloos

Eine spannende Verbindung zwischen Buch und digitaler Welt erleben seit dem heutigen Montag und in den kommenden beiden Wochen 21 Schülerinnen und Schüler der Schillerschule sowie der Tagesgruppe Orbishöhe in der Stadtbücherei Lampertheim. Das Projekt „Kids programmieren ihre Welt” soll besonders diejenigen Kinder ansprechen, die einen erschwerten Zugang zur Bildung haben. Bei der Auftaktveranstaltung stellte Projektleiter Alexander Weiß, der gleichzeitig Auszubildender ist und eine hohe Affinität zur digitalen Welt und Computerspielen hat, die künftigen Aufgaben vor. Ziel der Reihe ist es, Kinder über die Inhalte des Buches „Hello Ruby, programmier Dir Deine Welt” die Grundkenntnisse der Programmierung aufzuzeigen. In weiteren Schritten werden am kommenden Montag zunächst kleine Roboter programmiert – sogenannte Beebots, die einen Kurs mit Hindernissen fahren sollen. Am dritten und letzten Tag wird ein eigenes Spiel programmiert, getestet und zum Abschluss des Projektes den Eltern, Geschwistern und Besuchern präsentiert.

„Was muss ich wissen, um zu denken wie ein Computer?” Diese Frage muss zunächst beantwortet werden, um zu wissen wie man einen Computer programmiert. Um dies herauszufinden wurden die Kinder im Alter von 7 bis 10 Jahren zunächst in vier Gruppen unterteilt. Mithilfe von Beebop begreifen die Kinder im Anschluss, wie detailliert die Schritte beim Programmieren sein müssen, bevor ein weiterer Schritt folgt: Mit der App „Bloxels” und dem dazugehörigen Steckbrett können die Kinder animierte Pixelumgebungen und Helden erstellen und anschließend das selbstgefertigte virtuelle Spiel auf einem Tablet spielen. Vom Programmieren von Ereignissen innerhalb des Spiels bis hin zum Gestalten und Spielen bietet Bloxels dabei kreative Möglichkeiten für jede Altersgruppe.

Das Projekt wurde durch den Deutschen Bibliotheksverband und das Bundesministerium für Bildung und Forschung in der Projektreihe „Total Digital! Lesen und erzählen mit digitalen Medien” ausgewählt und erhält dadurch eine Förderung in Höhe von 2.600 Euro. „Diese ist besonders wichtig, da wir technische Hilfsmittel wie iPads und Steckbretter für die App Bloxels anschaffen mussten. Das Projekt bringt uns neue Zielgruppen und schafft neues Erleben in der Bücherei. Gerade für die Kinder ist es sehr spannend, die Verbindung zwischen Buch und digitaler Welt zu entdecken. Daher sind wir froh, dieses Projekt auch schon jetzt sicher im November kommenden Jahres erneut anbieten zu können. Sollte es wie erhofft sehr gut laufen, ist auch das Angebot als freier Kurs im Sommer 2019 denkbar”, betonte Büchereileiterin Barbara Burkhard, bevor sich die Schüler mit Begeisterung ans Werk machten und gleichzeitig in die Welt der Bücher und der digitalen Spiele eintauchten.

Zerbrechliche Kunstwerke

Glasbläser LZ

Foto: Thorsten Gutschalk

Quelle: https://www.lampertheimer-zeitung.de/lokales/bergstrasse/lampertheim/zerbrechliche-kunstwerke_19205485

von Vanessa Dörfler

Eine geschickte Drehung noch, ein bisschen mehr Hitze – schon ist die Weihnachtsbaumspitze fertig! Die Kinder in der Turnhalle der Schillerschule sind begeistert, klatschen und bestaunen die Glasbläserin, die vor ihnen steht. Mit großen Augen blicken sie auf Helmut und Sabine Sommer, zwei Glasbläser aus dem fränkischen Coburg. Sie fahren seit 36 Jahren durch Deutschland und zeigen in Schulen und auf Märkten ihre alte Handwerkskunst.

Finanziert vom Förderverein konnten sie den Lampertheimer Kindern in zwei Vorführungen ganz genau erklären, wie aus Glas ein Schwan wird, wie schwierig es ist, eine kleine Blumenvase herzustellen und wie lustig zierliche gläserne Tierfiguren aussehen können. Nie war der Vormittag langweilig für die Vor- und die Erstklässler: Helmut Sommer führte sie geschickt durch seine und die Vorführungen seiner Frau, hatte sie mit seinen Worten fest im Griff und erlaubte sich manchen Scherz mit ihnen.

Die Schüler lachten alle mit, wenn David und Mila in einen durchsichtigen Schwan bliesen und nicht nur die Kinder vor ihnen, sondern auch sich selbst nass spritzen. Sie bestaunten, wie lange Glasfäden sich von Werkstücken lösten und jubelten, wenn der Glasbläser seinen Brenner aufdrehte und die Flamme spektakulär flackerte. „Ich darf keine Pause machen, sonst ist die Spannung im Glas zu groß und alles geht mir kaputt“, erklärte Sommer. Zuhause arbeitet das Ehepaar stets in geschlossenen Räumen, kein kalter Lufthauch darf die fragilen Arbeiten berühren.

Mit der Baumspitze – durchsichtig und an der Spitze fein gedreht, ihr kugeliger Bauch mit Einstichen, den sogenannten Ochsenaugen, versehen – geht Helmut Sommer vorsichtig durch die Reihen der Kinder, entlang der Turnmatten und Bänke. Jeder staunt, auch als er die bunte Vase zeigt, die eben noch ein ganz normaler Glaskolben war. Mit Tupfen in Gelb und Streifen in blauer und weißer Farbe, mit einem ebenen Boden, den der Glasbläser mithilfe eines viereckigen feuerfesten Steines gemacht hat, steht sie nun auf dem Tisch. Rings um sie herum Pinguine und Schäfchen, Tiger und Elche, aber auch feine Glasfedern und Tintenfässer.

Die Kunst des Glasblasens ist vielfältig, Helmut und Sabine Sommer sind begabte Botschafter ihrer Zunft. Nach dem Termin in Lampertheim fahren sie mit ihrem Wohnmobil nach Gießen, dann drehen sie ihre Runde in kleinen hessischen Gemeinden und sind am Freitag schon wieder in ihrem Familienbetrieb in Coburg. 1976 hatte Helmut Sommer seine dreijährige Ausbildung begonnen, seine Frau lernte er in der oberfränkischen Glasbläserei ihrer Eltern kennen, die die beiden schließlich gemeinsam übernahmen. Heute arbeiten insgesamt fünf Glasbläser und -maler in und mit ihrem Traditionsbetrieb zusammen.

Die beiden Glasbläser arbeiteten in der Turnhalle konzentriert, immerhin ist die Flamme nahezu 1000 Grad heiß. In der heimischen Werkstatt stehen Öfen, die mit Sauerstoff betrieben und noch heißer werden können. Schon mehr als einmal habe er sich verbrannt, erklärte Helmut Sommer den Kindern der Schillerschule.

Das Stück darf nicht zu schnell abkühlen

Doch Glas kühlt in zwei, drei Minuten schnell ab – das ist oft zu rasch für manch ein Werkstück. Deshalb stehen in der Werkstatt der Sommers auch Kühlöfen, die besondere Glaskunstwerke langsam auf 500 Grad abkühlen. „Unsere Werkzeuge sind mehr als 80 Jahre alt“, erklärte Helmut Sommer, der sich selbst von der guten Laune der Kinder durch den Vormittag tragen ließ. Und als er zum Abschluss fragte, wer denn gerne Glasbläser werden würde, da reckten sich fast alle Hände in die Luft.

Mit Krimi Freude am Lesen vermittelt

Tip Vorlesetag

Foto: Benjamin Kloos

Quelle: https://tip-verlag.de/mit-krimi-freude-am-lesen-vermittelt/

von Benjamin Kloos

Gespannt fieberten die Schüler der Klasse 3 a der Schillerschule am gestrigen Freitag in der Stadtbücherei dem   bundesweiten Vorlesetag entgegen – wie viele andere Kinder in ganz Deutschland auch. Der Aktionstag für das Vorlesen fand in diesem Jahr bereits zum 15. Mal statt, in diesem Jahr waren in ganz Deutschland mehr als 600.000 Zuhörer und Vorleser beteiligt. Neben den Schülern der Lampertheimer Schillerschule kamen so auch viele weitere Kinder   im Ried in den Genuss des Vorlesens, so etwa in der Goetheschule, wo Lesepate Marco Steffan den Kindern vorlas, oder in der Kindertagesstätte „Kunterbunt” in Bürstadt.  

In der Stadtbücherei hatte es sich Bürgermeister Gottfried Störmer nicht nehmen lassen, den Kindern selbst vorzulesen. Doch zunächst begrüßte Büchereileiterin Barbara Burkhardt die Kinder herzlich zum Vorlesetag. „Ich hoffe, dass euch das Buch Spaß macht am Ende wird es noch eine Urkunde für das Klassenzimmer geben.”

Bürgermeister Störmer betonte, dass er im Vorlesen geübt ist und dass ihm dieses viel Freude bereitet. „Ich lese gerne vor, das habe ich früher schon für meine Kinder gemacht”, so das Stadtoberhaupt, der erwähnte, dass er seinem Sohn einst den ersten Band von Harry Potter komplett vorgelesen hatte.  

Für den diesjährigen Vorlesetag hatte Bürgermeister Störmer das Buch „Anton und Leyla ermitteln – Geheimakte Pausenbrot” ausgewählt. Der Klassenzimmer-Krimi von Liam O’Donnell zog die Kinder sogleich in seinen Bann. Zumal Bürgermeister Störmer langsam und betont las, so dass die Schüler dem Vorlesen gut folgen konnten. „Es ist ganz wichtig, zu lesen“, betonte Bürgermeister Störmer, der hofft, dass die Schüler das Angebot der Bücherei nutzen. Der bundesweite Vorlesetag mit Politikern, Prominenten und auch zahlreichen ehrenamtlichen Vorlesern wie Eltern und Großeltern ist Deutschlands größtes Vorlesefest, dass passend zu dieser Aussage ein öffentlichwirksames Zeichen für das Lesen setzen und Freude am selben wecken will. So sollen langfristig Lesekompetenz gefördert und Bildungschancen eröffnet werden.

Buntes Herbstfest an der Schillerschule

Schulfest

Quelle: https://tip-verlag.de/buntes-herbst-schulfest-in-der-schillerschule/

von Benjamin Kloos

„Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da” hallte es aus den Kehlen der Kinder des Schulchores der Schillerschule Lampertheim, mit dem am Donnerstag unzählige Besucher auf dem Schulhof zum diesjährigen Schulfest begrüßt wurden. Die Herbstsonne strahlte vom Himmel und sorgte gemeinsam mit dem umfangreichen Angebot an Spielen für beste Stimmung.

Schulleiterin Annette Wunder-Schönung betonte in ihrer kurzen Ansprache, dass das Schulfest in diesem Jahr bewusst zu Beginn des Herbstes gefeiert wird, bevor der Schulchor mit drei weiteren Liedern unterhielt. Anschließend konnten sich die Kinder am abwechslungsreichen Spiel- und Bastelangebot erfreuen, während die Eltern die Gelegenheit nutzten, sich auszutauschen oder gemeinsam mit ihren Kindern spielerisch und künstlerisch den Herbst zu entdecken. Die Bewegung stand dabei besonders im Mittelpunkt, ob beim Sackhüpfen, Dosenwerfen oder dem Leiter-Golf. Und unter dem Motto „Selbstbewusst und sicher zur Schule” informierte die Wing-Tsun-Schule Lampertheim über ihr Angebot.

Auch das Bastelangebot sorgte für Begeisterung, sei es in der Druckwerkstatt, in der Kunstwerke durch den Druck mit Blättern entstanden oder durch das Basteln von zauberhaften Herbststäben und dem Formen von Salzteigigeln. Als beliebt erwies sich zudem „Der heiße Draht”.

Das leibliche Wohl kam selbstverständlich ebenfalls nicht zu kurz, neben jahreszeitlich passendem Zwiebelkuchen und Kartoffelsuppen warteten kühle Getränke, Würstchen und Waffeln auf die Besucher. Ein Höhepunkt war zudem das Angebot, im grünen Klassenzimmer Stockbrot zu machen, und so verbrachten Eltern als auch Kinder und Lehrer, Freunde und Verwandte einen wundervollen Herbstnachmittag auf dem Schulhof der Schillerschule.

Grüne Meilen für das Weltklima                                     

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Schon seit 2002 sammeln Kindergarten- und Schulkinder europaweit Grüne Meilen für das Weltklima! Und auch die Schillerschule ist in diesem Jahr wieder mit dabei. 

Doch was sind Grüne Meilen? Das sind alle Wege, die die Schillerschüler in einem bestimmten Zeitraum zu Fuß, auf Roller und Rad, mit Bus oder Zug zurückgelegt haben. Diese werden in Grüne Meilen umgewandelt und notiert. Die Anzahl der Grünen Meilen pro Einrichtung bzw. Kommune werden an das Klima-Bündnis gemeldet und dort addiert. Die Gesamtzahl der europaweit gesammelten Grünen Meilen präsentiert das Klima-Bündnis als Beitrag der Kinder Europas zum globalen Klimaschutz auf der UN-Klimakonferenz, die dieses Jahr vom 3-14. Dezember in Katowice stattfinden wird. 

Die Kleinen zeigen den Großen, wie’s geht: sie handeln, zum Schutz unseres Klimas!