Der "umgekehrte" Adventskalender

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Die stolzen Kinder der Klasse 2c mit ihren Spenden

 

Vor Beginn der Adventszeit las die Klasse 2c die Geschichte von "Sterntaler" und befasste sich mit der Thematik des Teilens. Die Kinder fühlten sich an den an den kurz zuvor begangenen Martinstag erinnert und überlegten eifrig, welche Möglichkeiten auch wir haben, andere an unserem Wohlstand teilhaben zu lassen. Und so entstand die Idee des umgekehrten Adventskalenders, die alle Kinder begeisterte. Es wurde jedem Kind ein Tag im Advent zugeteilt, an dem es etwas in die Schule mitbringen durfte, um es am Ende über die Caritas an bedürftige Familien zu spenden. Im Vorfeld wurde besprochen, welche Spenden sinnvoll und nötig wären. Es war der Plan am 24. Dezember eine Kiste mit 24 Dingen übergeben zu können - sozusagen ein Adventskalender - nur eben andersherum. Am Ende kam es dann aber völlig anders als erwartet: Statt einer Kiste lud Klassenlehrerin Nina Hoffmann zu Ferienbeginn VIER Kisten in ihr Auto.Vier Kisten mit wichtigen Dingen des täglichen Lebens. Neben Büchern, Spielzeug, Kuscheltieren und haltbaren Lebensmitteln wie Nudeln, Reis, Tee und Cerealien sammelten sich in den Kisten auch reichlich Zahn- und Körperfpflegeartikel für Groß und Klein sowie Blöcke, Hefte, Stifte und andere nützliche Schreibwaren. Keines der Kinder hatte sich an die Vorgabe gehalten EIN Teil mitzubringen. Teilweise hatten sie sich von eigenem Spielzeug und Büchern getrennt, zum anderen plünderten sie - mit Zustimmung der Eltern - die heimische Vorratskammer oder gingen speziell zu diesem Zweck einkaufen. Das Fazit nach Beendigung dieser Aktion war eindeutig: Das war toll - das machen wir im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder! Vielleicht finden sich dann noch mehr Klassen, die sich für diese Idee begeistern lassen. 

Monsterstarker Besuch

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Foto: Thorsten Gutschalk

Quelle: http://www.lampertheimer-zeitung.de/lokales/bergstrasse/lampertheim/monsterstarker-besuch_18338630.htm

von Eva Fauth

KINDERZEITUNG Sparkasse Worms-Alzey-Ried finanziert Leseprojekt an der Schillerschule

LAMPERTHEIM - „Boaaah!“ Die Drittklässler staunen nicht schlecht, als sie nach der Pause ins Klassenzimmer zurückkommen. „Das ist ja Kruschel!“, rufen sie begeistert. Das Zeitungsmonster kennen sie aus der gleichnamigen Kinderzeitung, die die 3. Klassen der Schillerschule in diesem Schuljahr jede Woche lesen dürfen.

Finanziert wird das Leseprojekt von der Sparkasse Worms-Alzey-Ried, die an diesem Morgen ebenfalls in die Schillerschule gekommen ist und erfreut ist zu hören, wie gut die Kinderzeitung dort ankommt. „Kruschel ist ein schöner Beitrag zur Leseförderung“, sagt Beate Gündling, Klassenlehrerin der 3 a. Die Kinder freuen sich jede Woche auf die aktuelle Ausgabe der Kinderzeitung, die sie meist zuhause lesen, aber in der Schule oft darüber sprechen.

„Die Kinder lesen die Zeitung gerne, weil sie mit ihren kurzen Texten abgestimmt ist auf das Leseverhalten von Drittklässlern“, meint Gündling. Besonders beliebt sind die Witze auf der letzten Seite, die von den Kindern eingesandt werden. Deshalb haben auch die Drittklässler ihre Lieblingswitze aufgeschrieben und geben sie Kruschel. Schon bald können sie so ihre eigenen Witze mit ihrem Namen darunter in der Kinderzeitung entdecken, verspricht ihnen das Zeitungsmonster.

Und noch eine Überraschung erwartet die Schüler an diesem Morgen: eine Extra-Unterrichtsstunde zum Thema Geld. Sophie Winkler und Miriam Klemm vom Jugendmarketing der Sparkasse sprechen mit den Drittklässlern zunächst einmal darüber, warum und wann das Geld eigentlich erfunden wurde. „Papiergeld gibt es seit rund 1000 Jahren“, verrät Miriam Klemm. Damit hatte der Tauschhandel ein Ende und jeder hatte ein Zahlungsmittel, von dem er genau wusste, was es wert war. Wie das Geld in die Familien kommt und welche Rolle die Banken dabei spielen, erklärt Sophie Winkler.

Am interessantesten für die Kinder aber sind die drei Spielstationen, bei denen sich ebenfalls alles um das Thema Geld dreht. Besonders aufregend dabei ist ein Gerät, an dem die Kinder selbst prüfen können, ob sie echte Geldscheine oder Falschgeld vor sich haben. Dafür muss der Schein unter UV-Licht gehalten werden. „Und jetzt achtet mal darauf, wie die Sterne glitzern“, erklärt Claudia Reinfurth von der Sparkasse den Kindern. „Das sieht man nur bei echten Scheinen!“ Am Ende sind sich die Kinder einig: „Das war spannend!“

Mit Digitalkameras die Kreativität fördern

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Foto: Benjamin Kloos

Quelle: https://www.facebook.com/TIPgratiszeitung/photos/a.426337657452961.103147.426326797454047/1512024475550935/?type=3&theater

von Benjamin Kloos

Schüler der Schillerschule freuen sich über Spende des Fördervereins

LAMPERTHEIM - Überraschenden Besuch erhielt die Klasse 3b der Schillerschule in Lampertheim am Mittwoch: Jan Thierfelder, Vorsitzender des Fördervereins der Schule, und seine Stellvertreterin Andrea Groß überbrachten 13 nagelneue Digitalkameras inklusive Taschen und den dazu passenden Speicherkarten.
„Als Förderverein haben wir die Aufgabe, die Erziehung zu fördern. Es freut uns, diese Aufgabe übernehmen zu dürfen und daher überreichen wir euch heute diese Kameras”, betonte Jan Thierfelder. „Mit den Kameras könnt ihr im Unterricht fotografieren und kleine Filme drehen, sie sind robust, leicht zu bedienen und wasserfest – also auch ideal für Ausflüge geeignet.”
Klassenlehrerin Sandra Wiegand zeigte sich wie ihre Schüler begeistert. „Die Kinder freuen sich, das Fotografieren erlernen zu können. Die Kameras sind sowohl für den Deutsch- als auch den Kunstunterricht einsetzbar. Und wir haben auch bereits ein Projekt vor, das beide Aspekte verbindet: Mit Schuhkartons und Legofiguren erstellen wir eigene Comics.” Denn Einsatz von Digitalkameras im Unterricht erachtet Sandra Wiegand als äußerst sinnvoll: „Sie dienen dazu, die Wahrnehmung zu schulen, etwa bei einer Spurensuche, und natürlich lernen die Schüler auch den Umgang mit der Kamera, ihren Teilen und der dazugehörigen technischen Bearbeitung am PC. Zudem wird das Teamwork und damit die Gemeinschaft gefördert.” Eingesetzt werden sollen die Kameras nicht nur im Kunstunterricht, etwa bei der Erstellung von Plakaten oder Land-Art-Fotografien, sowie im Deutschunterricht bei der Darstellung eigener Szenen und der Erstellung von Bildergeschichten, sondern auch bei Waldausflügen. „Die Kameras dienen der Motivation und der Kreativität und vielleicht entwickelt sich daraus ja auch eine Schülerzeitungs-AG”, ergänzte Sandra Wiegand.
Die Ehre, das erste Foto mit einer der neuen, bunten und kindgerechten Kameras zu machen, hatte nach der offiziellen Übergabe Klassensprecher Anton, der seine Klassenkameraden fotografierte. Diesem einen Foto werden sicher schon bald zahlreiche weitere folgen, die den Unterricht zu einem besonderen Erlebnis werden lassen.

Streitschlichter an der Schillerschule 

Streitschlichter 

In diesem Schuljahr hatten die Schüler der 3. und 4. Klassen die Möglichkeit sich zu Streitschlichtern ausbilden zu lassen. Am 30.10.2017 war es dann soweit: Sie stellten sich in der 1. großen Pause ihren Mitschülern vor und bekamen danach feierlich ihre Urkunden von Andrea Fleck (Schulsozialarbeiterin) und Annette Wunder-Schönung (Schulleiterin) überreicht. Ab jetzt stehen sie in den Pausen allen Schülern bei Konflikten oder Problemen helfend zur Seite.

Wir sagen auf diesem Weg schon einmal: Vielen Dank für Euer Engagement!

Vom Korn zum Brot

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Foto: Thorsten Gutschalk

Quelle: http://www.lampertheimer-zeitung.de/lokales/bergstrasse/lampertheim/vom-korn-zum-brot_18145699.htm

von Vanessa Dörfler

BERUFSKUNDE Jungbäcker Daniel Hug erklärt Schulkindern sein Handwerk

LAMPERTHEIM - Ein Bäcker muss sieben Sachen für den Kuchen haben? Ja, eigentlich schon. Aber in Wirklichkeit noch viel mehr. Das erfuhrendie wissbegierigen Kinder der Klasse 3 b der Lampertheimer Schillerschule. Sie hatten den Juniorchef der Bäckerei Hug zu Besuch: Daniel Hug kam mitsamt vielen Geschichten rund um seinen Beruf, Kisten voller Brötchen, Croissants und süßen Teilchen in den Klassenraum und machte den Sachkundeunterricht lebendig. Josefine und Jakob von der 3 b hatten ihm geholfen, seine Kisten voller Leckereien nach oben zu tragen.

„Vom Korn zum Brot, das ist gerade unser Thema, und da kommt der Besuch eines Bäckers genau richtig“, sagte Sandra Wiegand, die als Klassenlehrerin den Deutsch- und Sachkundeunterricht der 3 b gestaltet. Sie nutzte ihre verwandtschaftlichen Beziehungen, denn sie kennt den Juniorbäcker als Cousin ihres Mannes und weiß, wie sie Kinder fürs Lernen begeistern kann. „Wichtig für Kinder ist es, mit Menschen aus dem Ort zu reden. Wenn jemand aus seinem Leben erzählt, ist das ein ganz anderes Erleben und Lernen für Grundschüler“, erklärt Sandra Wiegand. Sie hatte schon im vergangenen Schuljahr für ihre Klasse den Besuch des Schwiegervaters organisiert, er hatte den damals noch Zweitklässlern von seinem Hobby, der Imkerei, erzählt.

Jetzt aber ging es für die 24 Kinder in die Welt des Getreides, der Klassenraum glich einer Natur-Erlebnisstation: In einer Ecke standen die Ähren der vier wichtigsten Getreidesorten Hafer, Gerste, Roggen und Weizen, in einer anderen türmten sich Müsli, Knäckebrot und Nudeln, ein Stückchen weiter auf der Fensterbank steand eine Schale mit Weizenkeimlingen.

Daniel Hug ist 25 Jahre alt, hat noch keine eigenen Kinder, machte den Ausflug in die Grundschule aber gerne. „Ich arbeite jetzt im Familienbetrieb, führe ihn gemeinsam mit meinen Eltern“, sagte der junge Bäcker, der jede Verkäuferin in den 15 Filialen mit Namen kennt. Seine Bäckerlehre hat er in Tübingen absolviert, zum Konditor ließ er sich in Frankfurt ausbilden, vor zwei Jahren machte er den Meisterbrief und obendrein lernte er noch für den Betriebswirt des Handwerks. Und kaum angekommen, packte er Bilder von Wind- und Steinmühlen, Feuerstätten und Weizenfeldern aus. Dass das erste Brot in Ägypten gebacken wurde, dass der Sauerteig durch Zufall erfunden wurde, dass das Korn in Deutschland lange Zeit in Wind- und Wassermühlen gemahlen wurde – dies alles erklärte Daniel Hug den aufgeregten Schülern mit viel Geduld. Alle hatten vorbereitete Fragen an den engagierten Bäcker, jeder war neugierig auf den von ihm mitgebrachten kleinen Lehrfilm und bestaunte die Schalen mit Getreidekörnern.

Was wirklich vom Besuch des Bäckers in den Köpfen hängenbleibt, das will die Sachkundelehrerin in ein oder zwei Wochen bei einer kleinen Lernkontrolle abfragen. Derweil schmecken die Brötchen den kleinen Grundschüler jetzt bestimmt noch besser.